Was zum ***** ist ein Parkourauge?

Ich denke diesen Begriff hast Du sicher auch schon Beiläufig gehört.

Als Parkourauge bezeichnet ein Traceur, oder eine Traceuse, die Fähigkeit Hindernisse in einem Raum zu sehen, wo „normale Leute“ lediglich eine Mauer, eine Gartenbank, ein Strassenrand etc. sehen.

Anfänglich wird es Dir wahrscheinlich sehr schwer fallen, überhaupt irgend ein Hindernis zu sehen. Übung macht den Meister. Hindernisse (umgangssprachlich Spots gennant)  zu erkennen, an Orten die man noch nie gesehen hat, kann man trainieren wie Muskeln. Erst siehst Du nur einen Sprung und plötzlich werden es daraus sieben und das am selben Spot.

Um im Parkour besser zu werden  reicht es nicht, bloss den Körper zu trainieren. Dein Geist ist mindestens ein genauso wichtiger Teil des Trainings!

Wenn Du nichts „siehst“, keine Spots, ohne das, kein Training und ohne Training, keine Steigerung der Skills. Somit heisst das für Dich: Mache dir bewusst, dass Du einen Sport (oder eine Lebenseinstellung, darauf gehen wir in einem anderen Blog noch ein…) ausübst, der/die enorme mentale Stärke benötigt. Ich werfe bei dieser Gelegenheit ein paar Stichworte in den Raum, damit Du verstehst was ich meine; Angst, zu viele und zu negative Gedanken, Glaubensmuster, Vorurteile, Blockaden, Selbstdiskriminierung.

Wenn Du das nächste mal trainieren gehst mache doch die folgende Übung und versuche direkt das Parkourauge ein wenig herauszufordern:

  1. Mache dir zu den oben genannten Stichworten Gedanken, treffen gewisse auf Dich zu? Falls die Antwort ja lautet, dann überlege dir, wie du diese trainieren kannst, sodass diese keine Hindernisse mehr sind, sondern Hilfen. Solche Aspekte sind nämlich nicht grundsätzlich schlecht, Du musst sie nur im positiven Anwenden können.
  2. Schaue dir das Hindernis genau an. Kannst Du bloss von einer Seite darüber? Geht auch unten durch? Wie sieht es aus mit schräg nach links?
  3. Probiere doch mal anstatt des Präzisionssprungs einen Dive-Kong.
  4. Schau mit deinen Freunden genauer hin, meistens erkennen sie etwas, was Du kein bisschen gesehen hast.
  5. Mache eine kleine Challenge – 15 Verschiedene Sprünge an einem einzigen Spot.

Ich hoffe sehr, ich konnte Dein eigenes Parkourauge ein wenig anregen. Je „stärker“ dieses nämlich ist, desto mehr freust Du dich immer wieder neues zu entdecken an einem Spot den Du schon längst kennst.

Wir lesen uns im nächsten Artikel!

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