Wenn Du die Punkte 1. bis 5. noch nicht gesehen  hast, findest Du sie hier.

 

6. In der Turnhalle meisterte ich es bereits, wieso kann ich es draussen nicht?

Oftmals trainieren Parkour-Beginner anfänglich in einer Turnhalle. Dem ist im eigentlichen nichts entgegen zu sprechen. Sobald jedoch das wöchentliche Training bloss noch drinnen ist, entwickelt sich automatisch bei fast allen eine tiefgründige Übervorsichtigkeit vor den Spots draussen. Man traut sich draussen einfach nichts, obwohl es in der Turnhalle schon gut klappt.

Leute die dieses Symptom haben werden zum Teil  in der Parkourszene ieblich Hallenp***y genannt.

Um dir einen allgemeinen​ Tipp zu geben:

Trainiere so viel es geht draussen und versuche da auch mal was neues!

 

7. Ich habe diesen Sprung mal gefailt, nun traue ich mich nicht mehr…

Du hast irgendwann mal gefailt und nun machst Du diesen Sprung nicht mehr?

Diese Angst ist die fieseste von allen, weil sie teilweise so tief wurzelt, dass sie sich auf viele andere Sprünge, ja sogar Lebensbereich ausbreiten kann.

Die gute Nachricht ist, wenn Du lernst diese Angst umzuwandeln und für Dich zu nutzen, dann kannst du sehr viel lernen.

Stelle dir kurz vor; letzte Woche bist Du bei einem Rückwärtssalto auf das Genick gefallen. Obwohl Du diesen eigentlich schon ganz gut gemeistert hast, ist dir trotzdem etwas derartiges passiert. Jetzt hast Du zwei Möglichkeiten: Entweder lässt du dich von deinem Kopf dominieren, sodass Du diese Sache wahrscheinlich lange Zeit nicht mehr machst, oder Du zeigst deinem Kopf wer hier das Sagen über dich hat.

Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg!

Wenn du failst solltest Du den Sprung am besten gleich nochmal probieren, je länger er nämlich nicht mehr ausgeführt wird, desto eher bestätigt sich die Denkweise deines Kopfes, dass Du nur so keiner Gefahr ausgeliefert bist.

Je öfter Du etwas übst, desto eher wirst Du es lernen. Mit jedem Fail gewinnst Du ebenso eine Lektion – wie Du stattdessen landen solltest, wie Du deine Arme zu bewegen hast etc.

Habe keine Angst zu versagen, wenn Du dich davor fürchtest verlierst du doppelt: Du opferst dein Potential und deine positive Einstellung.

Um diesen Punkt voll abzurunden, möchte ich Dir noch ein Zitat von Bruce Lee zu Herzen legen:

„Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 mal geübt hat.“

 

8. So etwas gewaltiges ist schwer zum vorstellen

Wie willst du jemals die Erfolgsleiter erklimmen, wenn Du dir nicht mal vorstellen kannst sie zu betreten?

Du musst nicht schon Morgen zur Welt Elite gehören. Lasse dir Zeit (nicht im Schneckentempo versteht sich). Ich erinnere Dich hier noch mal an das Zitat von Bruce Lee.

Schritt für Schritt wäre hierzu das passende Stichwort.

Wenn Du wüsstest, was in meiner Anfangszeit unvorstellbar war, ich aber heutzutage schon fast zum warm werden mache.

Für Dich kann alles möglich werden – solange Du bereit bist konstant zu wachsen, sprich körperlich, wie auch mental.

Die Vorstellung  von etwas unvorstellbarem wird meistens von deiner Komfortzone zurück gehalten. Erweiterte deine Komfortzone!

 

9. Auf Knopfdruck kann ich doch keinen Sprung machen

Zu diesem letzten Punkt, passt das vorherige Thema perfekt. Er hat nämlich auch etwas mit Deiner Komfortzone zutun.

Du springst nicht, weil Du dich nicht wohl fühlst!

Musst Du dich ständig wohlfühlen für etwas?!

Sehr oft geschieht fast schon magisches, genau an dem Punkt, an der man trotz seiner Angst handelt. Die Angst ist hier, keine Frage, aber man wagt den Schritt trotzdem.

Mir persönlich hat es immer wieder geholfen auf Drei zu zählen und dann los zu legen, egal was kommt. Aus Drei kann auch Zwei, oder Eins werden.

Ich finde solche Challenges mit dem Knopfdruck eine gute Übung zu lernen, wie man innert weniger Sekunden seinen Kopf ausschalten und seinen Mut fassen kann, ohne dass man lange zögert.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel helfen dein Training, aber auch Dein Mindset, zu verbessern. Hinterlasse doch deine Meinung in den Kommentaren.

In diesem Sinne – Wir lesen uns im nächsten Artikel!

Ein Kommentar zu „9 Dinge die Dir im Parkour grundlos Angst machen! – Teil 2

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