In diesem Artikel werde ich dir sechs Tipps mit auf den Weg geben, die ich damals auch gerne gehabt hätte.

Wenn Du kein Anfänger mehr bist, könnten dich die folgenden Tipps wieder zur Wurzel zurück bringen.

1. Fange bei den Basics an

Ich kenne es bestens, nach einem Training gleich alles machen zu wollen. Merk dir aber eins; je besser Du von Anfang an die Basics beherrschst, desto schneller und sicherer wirst Du andere Dinge lernen. Als Basics sehe ich Präzisionssprünge (Boden zu Boden), Katzensprünge (bloss über die Mauer), Armsprünge (an tiefe Mauern) und Passe-Mureiles (an noch nicht all zu hohen Mauern) – falls Du bei diesen Begriffen nur Bahnhof verstehen solltest, werde ich dir nächste Woche erklären was was ist.

 

2. Merke, dass das Plateau kommt

Nach einer gewissen Zeit will dein Training einfach keine Fortschritte mehr machen. Leider ist dies völlig normal. In genau dieser Zeit musst Du weiter trainieren, auch wenn Du keine Lust dazu hast; denn genau dann wirst Du wieder Fortschritte machen und den Level steigern können. Das schlimmste das Du machen kannst, ist im Plateau stecken zu bleiben – Du verschwendest unglaublich viel Zeit dabei.

 

3. Trainiere in einem üblichen Rahmen

Anfänglich sind wir alle völlig euphorisch und würden am liebsten jede freie Minute Parkour machen. Wenn Du aber so beginnst, wirst Du schnell irgendwelche starken Beschwerden bekommen, da dein Körper werder die Bewegungen, noch die Aufschläge in Bänder und Gelenke kennt. Fange deshalb moderat an zu trainieren; drei bis vier mal in der Woche für etwa zwei Stunden. Du kannst die Intensität logischerweise immer mehr erhöhen, mache das aber nicht in zu kurzen Abständen.

 

4. Bei einem Fail; gleich nochmal!

Wenn etwas schief geht, kann das teilweise schmerzhaft sein und dir deinen Mut rauben. Lasse dir gesagt sein, dass Du in einem solchen Moment den verbockten Sprung gleich nochmals machen solltest. Ich hier nicht von einem Armbruch oder sonstigem, ich meine z.B. einen Präzisionssprung bei den Du ausgerutscht bist, oder zu wenig weit gesprungen bist. Das Prinzip Versuchen & Fehlschlagen ist im Parkour eines der wichtigsten Lektionen, welche Du lernen solltest, ansonsten wirst Du sehr viele Blockaden in deinem Kopf aufbauen und schlussendlich an diesen (ähnlich wie bei den Plateaus) die Freude an Parkour verlieren.

 

5. Parkour ist kein Sprint – eher ein Marathon

Oftmals will man schon in einem Jahr zur Weltspitze gehören, manchmal klappt es auch, sehr oft macht man sich jedoch kaputt und kann danach nicht mehr trainieren. Ich will dich nicht auffordern, alles im Schnarchtempo zu machen und bloss nicht zu schnell Fortschritte zu verlangen. Viel mehr will ich dir ins gewissen pflanzen, dein Training kontinuierlich steigernd zu gestalten und bei einer Verletzung auch mal auszusetzen – witzigerweise ist hier die Erfahrung, dass man nach einer Ausfallzeit noch mehr Elan und Motivation besitzt fürs Training.

Wenn dein Ziel ist zur Weltspitze zu gehören, dann plane gut wie Du dies erreichen kannst. Ich denke ein Zeitraum von zwei bis vier Jahren ist völlig realistisch (bei genügendem Einsatz versteht sich 😉)

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel weiterhelfen und würde mich freuen wenn Du ein like hinterlässt und mir deine Fragen, oder Kommentare hinterlässt.

Bis dahin – wir lesen uns im nächsten Artikel!

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