Heute möchte ich dir Dinge vorstellen, die dich 100%ig erwarten werden in deinen ersten paar Trainingswochen. Falls Du dich dessen noch nicht bewusst bist; lies dir alle Punkte gut durch und setzte sie direkt praktisch um – gewisse dieser Fehler kosten dich ansonsten unglaublich viel Zeit…!

1. Extremer Muskelkater

In deinen ersten Trainings kannst Du dich auf heftigen Muskelkater freuen. Du wirst Muskeln spüren, die Du vorher nicht mal gekannt hast. Um diesem zu entkommen, empfehle ich dir von Anfang an, intensiv zu dehnen! Am besten dehnst Du entweder nach dem Training oder an einem anderen Tag, für rund 20 bis 30 Minuten. Versuche es im ersten Monat noch nicht zu sehr zu übertreiben, denn in dieser Phase bekommst Du den Muskelkater am extremsten.

2. Schürfwunden und leichte Verletzungen

Du übst gerade deine ersten Präzisionssprünge, zack und schon bist Du ausgerutscht und hast offene Knie. Ich kann dich trösten. Leider ist das zu Beginn nicht selten. Du musst dir klar machen, dass dein Körper die Bewegungsabläufe noch keineswegs im Gehirn abgespeichert hat und auch das Einschätzen der Distanzen, sowie die Körperhaltung bei den Landungen, sind Neuland für deinen Körper und dein Gehirn. Lass dich nicht bremsen dadurch – solche Verletzungen sind so gut wie allen Traceuren schon einmal passiert. Aufstehen – weitermachen – Punkt.

3. Trainiert wird nur in der Halle

Wer mag es nicht – in der Halle hat es Matten, einen gedämpften Boden, gepolsterte und höhenverstellbare Elemente. Nun, ich muss dich warnen; je öfter Du zu Beginn in der Halle trainierst, desto schneller gewöhnst Du dich daran und bekommst unbegründet Angst vor Spots die sich draussen befinden. Draussen ist plötzlich kein einziges Objekt mehr angenehm weich – blanker Beton und Asphalt werden zur Normalität. Parkour ist eine Bewegungskunst die draussen ausgeübt wird – trainiere also auch Du schnellstmöglich draussen, sodass Du dich gar nicht an die Hallenumgebung gewöhnen kannst!

4. Beginner-Scheuheit

Besonders in deinen ersten Trainings willst Du dich nicht blamieren, verständlich, doch vergiss nicht; alle haben einmal angefangen. Meiner Meinung nach, ist dies der am leichteste vermeidbare Punkt in dieser Liste, also: Verschwende deine Zeit nicht mit unnötigem herumstehen oder mit dem eigenen befragen, was andere wohl über dich denken – übe und trainiere einfach was dich gerade gelüstet, auch wenn Du noch Fehler dabei machst!

5. Zurückhaltendes Auftreten

Wenn Du diese bekannte, „legendäre“, ultra-merkwürdige Begegnungen vermeiden willst, dann versuche gleich beim ersten Treffen, Traceure näher kennen zu lernen. Ich meine damit nicht, sich einzuschleimen oder übermässig auf sich aufmerksam zu machen – bloss Smalltalk (oder was auch immer), um eine lockere Stimmung zu schaffen. Wenn Du locker und entspannt bist, lernst Du allgemein viel schneller und besser, plus Du kennst bereits Traceure, die dir ja vielleicht das Eine oder Andere beibringen können.

„In Parkour we are all brothers / sisters!“

6. Überfordern des Körpers und des Geistes

Auch ich wollte nach einer Woche bereits den Backlip und Double-Kongs können. Anstatt ich mich dann auf die Basis konzentrierte, übte ich so Distanzen und Flow-Elemente. Rate mal, was dann mit mir passierte? Genau, ich überforderte mich konstant und war enorm genervt, dass nichts klappte, wie ich es mir wünschte – Kein Wunder, merke ich nun acht Jahre später…
Ich möchte dich nicht daran hindern, schnelle und grosse Schritte zu machen, ich möchte dir nur raten, deine Ziele, in kleinere Teilziele zu stückeln und so Fortschritte in Babyschritten zu machen. So das Du beinahe in jedem Training eines der Teilziele erreichen kannst. Dies haltet deine Motivation nämlich auf einem hohen Level, ohne ständig abzustürzen, weil Du dich überfordert hast. Bei kleinen Zielen, welche Du in kurzer Zeit immer wieder erreichen wirst, freust Du dich mehr, wie bei einem riesigen Ziel, das Du erst in ein paar Jahren erreichen wirst!


Konnte ich dir mit diesem Artikel gewisse Fehlschläge, sei es körperlich, oder mental, ersparen?
Dann like diesen Artikel und verrate mir in den Kommentaren, was dein grösster Fehler zu Beginn war!?

Bis dahin – wir lesen uns im nächsten Artikel!

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