Wir alle sind mal übermütig, doch wann ist es hilfreich und wann kann es dir Schaden?

Unter Übermut versteht man, dass das Verhalten einer Person in einer brensligen Situation keinerlei Rückhaltung besitzt und sich auch trotz bewussten Gefahren, kampfeslustig in die Situation hineinbegibt.

Vorallem die „coolen“, jungen Traceure sind in den ersten Jahren enorm übermütig. Daran ist im eigentlichen auch gar nichts auszusetzen, denn Jugendliche, die immer dreissig mal überlegen müssen, ob sie etwas machen sollen oder nicht, erreichen selten einen grossen Fortschritt.

Ob Du ein übermütiger oder ein eher zurückhaltender bist, musst Du selber für dich herausfinden.

Als grösste Stärke des Übermuts, würde ich den tatendrang zählen. Übermutige können einfach nichts sein lassen. Wenn sie eine neue Challenge erkennen, wird sie sofort angegangen, ohne wenn und aber. Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Den Gegenpol stellen die Zurückhaltenden dar. Sie stellen sich meistens zuerst jede nur erdenkliche Konsequenz im Kopf vor, die ihr „falsches Handeln“ mit sich bringen könnte und bringen sich erst dazu, etwas zu wagen, wenn alle Ampeln auf grün zeigen. Klingt erst einmal nicht so positiv, wie bei den übermütigen – ist es aber eigentlich. Diese Art von Charakter ist keinerlei negativ, denn: Wenn sie etwas machen, dann richtig!

Ich persönlich kann mich bei keinem der beiden zuordnen, manchmal habe ich Phasen, da erkenne ich keine Gefahr beim Training und anderseits sollte am liebsten alles mit Polstern verkleidet sein – da man sich ja stossen oder ausrutschen kann…

Ich denke, die Kernbotschaft für dich in diesem Artikel ist:

Erkenne die Gefahr, wenn Gefahr besteht, lasse dich aber nicht von deiner eigenen Angst einnehmen! Wenn Du mit jeder Faser deines Körpers spürst, dass Du diesen gewissen Schritt wagen sollst, dann wage ihn und riskiere auch mal was. Nur so kannst Du wachsen!

Zum Abschluss möchte ich dir noch ein sehr weises und hilfreiches Zitat mit auf den Weg geben, das perfekt zur Kernbotschaft passt:

Der Baum entwickelt erst Widerstand, wenn er den heftigsten Stürmen ausgesetzt ist, vorher weiss er gar nicht, wieso er Widerstand entwickeln soll!


In diesem Sinne – wir lesen uns im nächsten Artikel!

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