Vielleicht denkst Du nach dem Artikel mit den Basics: „Wieso brauche ich das überhaupt?!“

Nun ja, meiner Meinung nach ist die Parkour-Rolle eine der wichtigsten Bewegungen im Parkour. Du solltest diese unbedingt beherrschen!

Im heutigen Artikel erfährst Du, WIESO die Rolle ein muss für dein Training ist. Ganz nebenbei ist dies auch ein Appell an dich, dass Du auf deine Gesundheit schauen sollst.

Nebst dem Safetab, ist die Parkour-Rolle „DIE“ Bewegung, die dich vor starken Schmerzen und unnötigen Verletzungen bewahren kann. Natürlich kannst du dich aber auch verletzen, wenn Du die Rolle falsch machst. Dein Ziel sollte also sein, nicht bloss die Rolle zu können, sondern die Rolle perfekt zu beherrschen. Machst Du sie nämlich nicht, oder falsch, kannst Du dir dabei Rücken- und Schulterschmerzen einfangen, dazu aber später mehr.

Ich weiss, die Rolle sieht nicht besonders cool aus und ist nicht der eleganteste Move aus dem Parkour-Universum, dennoch lege ich dir ans Herz, diese so früh wie möglich zu lernen. Und so ganz nebenbei: Man kann die Rolle auch in viele Flows einbauen.

Für mich gilt die Rolle als gelernt, wenn Du diese auf Asphaltboden machst, ohne jegliche Beschwerden!

Rate mal, wie viele Kilos auf deine Gelenke schmettern, wenn Du ab deiner Kopfhöhe auf den blanken Boden knallst?

… Im Durchschnitt etwa dein dreifaches Gewicht!

In meinem Beispiel wären das 276kg. Nicht besonders Gesundheitsfördernd, oder?

Stell dir jetzt nur mal vor, wie viele Kilos, vor allem auf deine Knie prallen. Und das wieder, und wieder, und wieder.

Meistens überlastest Du gleich in den ersten Trainings deine Knie und Fussgelenke, dass Du dir schon dort eine leichte Entzündung holst. Ein solcher Schmerz kann chronisch werden, wenn Du ständig viel zu hart aufprallst und nichts dagegen unternimmst.

Eine andere Art bei der Du dich verletzen kannst, ist beim Bodenkontakt mit deinem Rücken. Steht deine Schulter raus, schlägst Du dir sie an. Ist dein Rücken zu durchgestreckt, prallt das gesamte Auftrittsgewicht in dein Kreuz. Je runder und kompakter dein Körper ist, desto geschmeidiger und schmerzfreier wird deine Rolle sein.
Ich nehme an, Du hast vor, eine längere Zeit Parkour trainieren zu können, oder?

Mache die ersten Rollen zuerst auf Matten, Kies, Sand oder Rasen und wähle anschliessend einen immer härteren Untergrund, bis Du sie problemlos auf Asphaltboden machen kannst.

Eigentlich ist die Parkour-Rolle nicht viel anders, wie eine Judo-Rolle. Das wichtigste, was Du bedenken musst, ist deine Handstellung, denn dein Ziel ist es, von deinem linken Arm, über zur linken Schulter und dann zum rechten Becken (oder umgekehrt) zu rollen. Aber mehr im Artikel mit den Basics.

Call-to-Action: Versuche doch gleich im nächsten Training ein paar saubere Rollen zu machen.
Übe trotzdem weiter, auch wenn Du ein paar Fails produziert hast. Du tust deinem Körper wirklich etwas gutes damit, wenn Du die Rolle schon beherrschst und dich erst dann an waghalsigere Dinge wagst.

Eine sichere Rolle ist das halbe Training!


Schreibe mir in den Kommentaren, was Du dazu denkst und like den Artikel!

Bis dahin – Wir lesen uns im nächsten Artikel!

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