„Im Dunkeln ist es doch viel zu gefährlich… Man verletzt sich zu schnell, man hat keine Kontrolle über seinen Körper und sieht Sachen nicht mehr richtig!“, ich denke Du kennst all diese Glaubenssätze, oder?

Es stimmt, im dunkeln hast Du ein erhöhtes Verletzungsrisiko, Du hast aber auch ein viel höheres Lernpotential wie am Tag, da Du all deine Sinne anstrengen musst, um etwas wahrnehmen zu können. Während Du dich am Tag leicht auf die Konturen der Objekte und Hindernisse konzentrieren kannst, sieht es in der Nacht anders aus: Entweder Du greifst auf deine Erfahrung zurück und nutzt diese, oder arbeitest mit Reflektionen und Schatten. Einfach ausgedrückt: Du musst ganz andere Erkennungsmerkmale nutzen. Nachts reicht es nicht aus, bloss kurz hinzuschauen und dann zu springen. Du musst jeden Millimeter genau vorausplanen – denn Überraschung: Deine Sicht ist während dem Flug nicht schnell genug, um rasch reagieren zu können. So kann es passieren, dass Du die Landung bei ungenügender Einschätzung und Konzentration nicht mehr kontrollieren kannst und einfach irgendwie und irgendwo landest, teilweise auch schmerzhaft.

Das klingt nun erst einmal negativ, doch ganz im Gegenteil. Ich möchte dich ermutigen, unbedingt im dunkeln zu trainieren. Kleinere Schürfwunden und Fails gehören einfach dazu, sie lehren dich, wie Du es das nächste mal anders machen musst!

Du musst deine Sinne völlig neu orientieren. Anfänglich wirklich mühsam und kraftraubend, da dir Hindernisse mit ganz anderen Augen gesehen werden müssen. Anstatt auf die Fläche der Kante, auf der Du landest willst zu schauen, musst Du nun genau hinsehen, wo die Kante im Licht der Strassenlaterne reflektiert, um die Fläche überhaupt mit deinen Füssen zu treffen. Vielleicht wird dir das am Anfang nicht immer gelingen, doch mit der Zeit wirst Du deine Sinne dadurch so gestärkt haben, dass das Training im dunkeln zur Gewohnheit für dich geworden ist und nichts sonderbares mehr ist.

Dein Gewinn davon ist jedoch von unschätzbarem Wert:
Durch das ständige „überanstrengen“ deiner Sinne, fällt es dir nun noch leichter alles mühelos am Tag einzuschätzen. Am Tag siehst Du die Hindernisse nun klarer und kannst diese viel genauer einschätzen (dazu zähle ich auch Gefahren an Hindernissen zu erkennen). Du wirst bemerken, dass sich deine Koordination und Balance ebenso verbessert haben, da nachts beides enorm von dir gefordert wurde.

Mein Call-to-Action an dich: Versuche gleich bei der nächsten Gelegenheit nachts zu trainieren, Du wirst es nicht bereuen!

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel bei deinem Training weiterhelfen und würde mich über einen Kommentar und ein Like von dir freuen!
Teile mir mit, was deine Wünsche für die nächsten Artikel sind!

Bis dahin – wir lesen uns im nächsten Artikel!

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