Kennst Du es nicht auch: Du kommst nach der Arbeit oder nach der Schule nach Hause und hast einfach überhaupt keinen Bock mehr, nochmals aus dem Haus zu gehen, um zu trainieren?

Ich glaube, wir alle haben diese Situation von Zeit zu Zeit schon mal erlebt. Manchmal wissen wir aber nicht, wie wir diesem Niederschlag entkommen können und fühlen uns dann schlecht, weil wir wieder einen Tag mehr nichts gemacht haben.

Zu diesem Thema kann ich dir ein Liedchen singen… Ich finde es heutzutage noch schwer, konstant motiviert zu sein. Im laufe der Zeit konnten mich gewisse Dinge aus diesem Loch holen, so das ich mich überwinden kann doch zum Training zu gehen (bist Du beim Training, klappt plötzlich das eine oder andere automatisch). Damit Du also wieder motiviert loslegen kannst, lernst Du in diesem Artikel sechs Methoden kennen, wie Du gegen deinen inneren Schweinehund ankommst:

1. Höre Musik die dich pusht

Eigentlich fast schon ein Klassiker und doch extrem wirksam. Durch deine Lieblingsmusik fühlst Du dich, in noch so mieser Laune, aufgeladen und bereit wieder einen drauf zu geben.

Es spielt keine Rolle, ob Du bloss einen Track, oder gleich ein ganzes Album hörst – Hauptsache Du bist wieder motiviert!

2. Schaue Videos von Pro’s an und inspiriere dich daran

Heutzutage hat eigentlich jeder ein Smartphone mit einem „Unlimited Mobile Data“ – Abo. Wenn Du kein Bock hast zu trainieren, dann schaue dir sofort ein, zwei motivierende Videos an und lege danach gleich los!

Am besten schaust Du dir Videos von deinen absoluten Vorbildern an. Durch sie fühlen wir uns inspiriert und schaffen es eher unseren Allerwertesten hochzukriehen, trotz des riesen – entschuldige – Anschiss.

3. Steck dir Ziele für dieses Training

Wenn Du dich nun dazu bringen konntest raus zu gehen, setze dir gleich zu Beginn des Trainings ein Ziel für diesen Tag und arbeite daran.

Immer wenn wir das Gefühl haben, etwas sei belanglos und unnötig, können wir uns schwer darauf fokussieren und noch weniger dafür motivieren. Es erscheint uns als verschwendete Energie. Also brauchen wir eine Motivation für das Training, um überhaupt in die Gänge zu kommen.

4. Mit Kollegen trainieren und sich gegenseitig challengen

Dieser Punkt ist mein persönlicher Favorit, denn mit Freunden zu trainieren kann sehr hilfreich sein und macht nebenbei auch viel mehr Freude, als alleine zu trainieren: Man vergisst dabei, dass man sich gegenseitig pusht und lernt dadurch viele neue Dinge, ohne das es einem bewusst wird. Sich mit Freunden bei Challenges zu messen kann den, noch so Demotivierten plötzlich wieder aus den Startlöchern holen und er, oder sie, gibt aufeinmal wieder alles.

5. Mache Dinge, die dir nicht gefallen

Klingt im ersten Moment ein bisschen seltsam, doch was Du mit diesem Tipp alles erreichen kannst ist unglaublich!

Bist Du demotiviert auf das kommende Training gestimmt, so mache etwas, was Du überhaupt nicht magst. Sei es lesen, joggen, lernen, putzen, aufräumen, kochen, was auch immer es ist, Du darfst es kein bisschen mögen! Dein Verstand wird sich im Kreise drehen und andere Möglichkeiten finden wollen, etwas spannenderes zu machen.

Plötzlich wird das Parkour Training wieder interessant und Du gehst ohne wenn und aber zum Training.

6. Erinnere dich, was Du in Zukunft erreichen willst

Wenn dich bisher alle Tipps nicht in Bewegung gebracht haben, hilft es, dir deine Big Goals (deine grossen Ziele für die Zukunft) vor die Augen zu halten und sich dabei auszumalen was passieren kann, falls Du das Training heute wieder auslässt. Dabei geht es nicht darum, Hellseher zu spielen, eher sich realistisch auszumalen, was die negativen Folgen sein könnten, wenn man immer und immer wieder ausreden findet, um zu Hause zu bleiben.

Ab und zu brauchen wir eine negative Sicht auf Situationen, die eintreten könnten, wenn wir bloss aus Faulheit unseren Allerwertesten nicht hoch kriegen. In jedem von uns liegt so viel mehr Potential, welches wir manchmal einfach in die Tonne werfen, nur weil wir heute keine Lust dazu haben…

Meiner Meinung nach, ist das Symptom: „keine Lust zu haben“, eine Art Angst vor dem Unbekannten, das eintreten könnte und gegen uns spielen wird, wenn wir etwas machen, in dem wir noch nicht 100%ig sicher sind. Hier treffen wir also wieder auf die bekannte Komfortzone. Erweiterte deine Komfortzone deswegen ständig, sodass sie dich nicht in deinem Tun und Machen lähmt! Wie Du diese stetig erweitern kannst, liest Du im Artikel: Parkour = Mentales Training ?! – Teil 1.

Ich sitze nach der Arbeit auch lieber zu Hause vor dem TV, oder an der Gamekonsole und zocke, anstatt mich Tag für Tag zu pushen. Doch was erreiche ich dadurch in einem, zwei oder fünf Jahren? Ausser vielleicht Achievements und Spiele-Trophäen, in der Regel gar nichts, bloss noch grössere Demotivation etwas in Angriff zu nehmen, vor dem ich mich sträube…

Das Ziel liegt so weiterhin in ferne und ich komme mir zum Schluss vor, wie ein Esel am Berg…


Ich hoffe sehr, dass ich dich mit diesem Artikel anspornen konnte, raus zum Training zu gehen, auch wenn Du überhaupt keinen Bock hattest zu Beginn!

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann like und teile ihn. Kommentiere doch unterhalb des Beitrags, was Du so zu diesem Thema denkst und lass uns darüber diskutieren!

In diesem Sinne – wir lesen uns im nächsten Artikel!

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