Was machen bei einem Fortschritts-Plateau?

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Wieder ein Monat vorbei und es klappt immer noch nicht, mehr zu können wie in den Monaten zuvor?!

Falls Du dir genau das, in letzter Zeit zugestehen musstest, erleidest Du gerade ein sogenanntes Plateau. Für mich ist diese Thematik leider auch nicht unbekannt, denn sie ist wohl oder übel normal und trifft auf jeden irgendwann einmal zu. Wichtiger für dich also zu wissen, wie man dieses erkennt und vorallem: Wie man von diesem los kommt!

Damit das Training wieder in Schwung kommt, solltest Du unbedingt herausfinden, was der Grund für dein momentanes Plateau ist!

Es bietet sich so einiges zum auszuspobieren an, um so kurz wie möglich in diesem Zustand stecken zu müssen:

Back to the roots

Erinnere dich, wie Du zu trainieren begonnen hast, und schalte wieder einen Gang zurück. Versuche deine ersten Schritte nochmals zu üben und das Gefühl, dass Du damals hattest wieder aufleben zu lassen. Teilweise hast Du dich in Situationen und Blockaden verzettelt, welche sich nicht durch öfteres und intensiveres Training lösen lassen. Fange also wieder bei Punkt Null an. Du musst dort natürlich nicht Monate lang verweilen, es geht bloss darum, wieder neutral zum Training zu stehen und „Probleme“ einfach zur Seite zu schieben. Wenn du merkst, dass sich der Knopf im Kopf gelöst hat, und es wieder bergauf geht, erhöhe das Level des Trainings wieder schrittweise. Überfordere dich aber nicht gleich wieder, ansonsten lässt Du wieder zu, dass sich dein Verstand in Gedanken verzettelt, die dich erneut ausbremsen. Arbeite aktiv an einer „Problemsuche“, sprich: Finde heraus, was dich blockiert hat und finde eine Lösung dazu (kleiner anfangen, Höhenangst bewältigen, erreichbare Ziele ausmalen, etc.)!

Die grossen Zahnräder einer Uhr funktionieren nur, wenn auch das kleinste und empfindlichste Zahnrädchen funktioniert!

Flow

Manchmal ist es Gold wert, einfach mal den Kopf auszuschalten und von links nach rechts, von oben nach unten zu flowen, ohne in eine vorgegebene Richtung gehen zu müssen. Einfach nur die eigene Kreativität ausleben. In verbissenen, ernsten Momenten, kann dir das umher-flowen deshalb enorm viel Druck von der Seele nehmen. Du musst dich währenddessen kreativ ausleben, musst dabei aber auch entspannt sein, sonst klappt es nicht mit dem Runterfahren. Wenn Du emotional aufgekratzt bist, merkst Du dies beim flowen besonders gut. Als bestes Erkennungsmerkmal, ob Du gerade unter Stress, Blockaden, oder ähnlichem leidest, erkennst Du in deiner körperlichen Ausdrucksweise – genauer: Wie selbstsicher, entspannt und kreativ bist Du genau in dem Moment?

Steigerungs-Challenges

Das genaue Gegenteil stellt diese Challenge dar, denn im Vergleich zur vorherigen Übung, treibt dich diese an, anstatt dich zu entschleunigen.

Am besten suchst Du dir dazu einen Kollegen, der sich der Challenge anschliesst. Man kann sie auch alleine durchziehen, sie macht alleine jedoch nicht mal halb so viel Spass.

Grundegenommen ist dies eine „Back to the roots“-Challenge im schnelldurchlauf.

Angefangen wird mit einer Basic-Technik, wie z.B. dem Katzensprung. Ihr steigert die Distanz, die Höhe und den Schweregrad kontinuierlich, bis ihr an eurer Grenze ankommt. Von dort aus ist das Ziel nun, in winzig kleinen Schritten, das Level dennoch zu steigern.

Wenn eure Challenge also z.B. ein Katzen-Präzis ist zu, dann macht ihr zu Beginn bloss Katzensprünge über ein Element – egal wie, und wie weit. Anschliessend sucht ihr euch ein Element, hinter dem ein nahes und tiefes Element steht (wenn in der Halle trainiert wird: stellt man sich dies einfach dahinter). Nun versucht ihr von Sprung zu Sprung weiter weg, und schöner (präziser) zu landen. Als Faustregel kann man den Abstand um einen halben, wenn man sich traut, einen ganzen Fuss vergrössern. Seid ihr beim Limit angekommen, erweitert ihr den Abstand dazwischen im Zentimeter Bereich. Es ist dabei völlig egal, ob dies am Ende des Trainings bloss vier, bis fünf Zentimeter ausmacht – wichtiger ist, dass man einen Fortschritt sieht, wie klein er auch sein mag: hauptsache erfolgreich ins Bett gehen!

Baby-Schritte zu einem Ziel hin machen

Klingt erstmal mal ähnlich, wie beim vorigen Punkt beschrieben, nun ja, ist es auch – gewissermassen.

Versuche dich in jedem einzelnen Training, ein winzig kleines bisschen zu verbessern und freue dich daran! Ein noch so kleiner Erfolg des Tages ist immer noch besser, wie gar nichts für seine Ziele und Träume unternommen und erreicht zu haben.

Leider will die Mehrheit der Menschen, immer mit einem Schritt, bereits der beste der Welt sein, reich sein, der beste der Schule und in allmöglichen Dingen sein. Jeder ist aber sofort überfordert, wenn etwas auf Anhieb nicht funktioniert. Das ist nicht verwunderlich, denn oftmals machen diese Personen, nur sehr wenig für dessen Ziele und wundern sich anschliessend, weshalb nichts so läuft wie sie wollen und sich wünschen.

Einen riesigen Vorsprung kann sich aber jeder aneignen, der sich an Millimetern erfreut, die er nun weiter kommt, wie einen Tag zuvor. Wenn Du dich nicht am kleinen Erfreuen kannst, wie wirst Du dann mit den grossen Erfolgen umgehen?

10 Millimeter ergeben 1 Zentimeter, 100 Zentimeter ergeben 1 Meter und 1000 Meter ergeben 1 Kilometer… Bleib nicht stehen, jeder Millimeter bringt dich ein kleines Stückchen näher zu deinem Ziel!

Genaue Ziele kennen

Oft wandeln wir Tage, wenn nicht Wochen im Zeugs umher und wissen nicht, was wir sonst noch trainieren sollen; kein Wunder, wir trainieren meistens auch ohne feste Absicht. Wenn Du nicht weisst, wie dein Ziel für diesen Tag, diese Woche und diesen Monat aussieht, handelt dein Verstand ganz nach dem Motto: Kein Ziel, also muss ich mich auch nicht besonders anstrengen; es ist ja nicht wichtig und es gibt noch genügend Zeitpunkte dafür. Manchmal mag diese Annahme stimmen, in sehr vielen Fällen denken wir aber nicht daran, dass wir an einem bestimmten Tag X von dieser Erde gehen müssen. Möglicherweise gibt es diese Möglichkeit morgen nicht mehr…

Nur, das dies an dieser Stelle mal erwähnt wurde.

Entspannung; ein paar Tage Pause um Kopf zu lüften

Anstatt voll darauf los zu trainieren, hilft das Gegenteil in vielen Fällen auch sehr gut.

Mache bewusst für ein paar Tage einfach mal gar nichts sportliches. Schaue Fern, spiele an der Gamekonsole, häng draussen rum, was auch immer; nur keinen Sport! Dein Verstand wird sich nun erholen können und sich fragen, weshalb dieser gewohnte Druck nicht mehr auf dich einprasselt. Dieser Reset löst meistens den inneren Druck und lässt dich, wenn Du wieder beim Training bist, voll gas geben.


Ich hoffe, Ich konnte dir mit diesem Artikel helfen, dein Plateau zu überwinden. Lasse mich in den Kommentaren wissen, was Du dazu denkst und like diese Seite, wenn ich dir mit diesen Artikeln helfen konnte!

Bis dahin – wir lesen uns im nächsten Artikel!

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