Weshalb Du bei diversen Sprüngen, eine andere Körperhaltung brauchst und was Du unbedingt beachten musst, um lange, gesund zu trainieren, erfährst Du in diesem Artikel.

Ich denkesollte – bitte achte dich in Zukunft mehr darauf!, es ist nichts neues für dich zu erfahren, dass eine falsche Körperhaltung zu vielerlei Schäden führen kann. Trotzdem landen viele, auch dann noch wie ein Croissant, wenn sie es aktiv wahrnehmen und provozieren dadurch Langzeitschäden in Gelenken und der Wirbelsäule.

Im falschen Moment kann das überstrecken des Rückens nach vorne, aber auch nach hinten, dazu führen, dass Du dir beim Landen bestenfalls Muskeln verklemmst. In den nicht so idealen Fällen, kannst Du dich jedoch ernster verletzen. Es ist möglich, dass Du z.B. einen Bandscheibenvorfall erleidest, oder schmerzhafte Verklemmungen in den Nerven der Beine verursachst. Einen Bandscheibenvorfall davon zu bekommen ist zwar eher selten, wenn dein Rücken jedoch kaum trainiert ist, aber umso wahrscheinlicher.

Ganz allgemein sollte dein Oberkörper immer aufrecht sein, sprich: Brust raus, Schultern Zurück. Denn so verringerst Du, dass deine Wirbel schief stehen und so Wirbel an Wirbel schleift, oder im schlimmsten Fall, Gewebeflüssigkeit aus den Bandscheiben tritt, wenn Du komplett falsch landest. Schon nur wenn sich diese durch die Überlastung entzünden, ist es eine sehr nervige und schmerzhafte Angelegenheit. Versuche also unbedingt solche Umstände zu vermeiden. Verhindern kannst Du dies, wenn Du mit einem geraden Rücken landest, sodass die Flüssigkeitskammern zwischen den Wirbeln als Polster dienen können.

Den Oberkörper nach vorne zu lehnen bei diversen Übungen, sprich: mit Vorlage hinein springen, macht Sinn bei Techniken, wie z. B. dem Katzensprung. Dadurch kannst Du dich optimal nach oben in die Höhe drücken und verhinderst damit, mit den Beinen am Element hängen zu bleiben. Während dem Flug musst Du deinen Oberkörper jedoch wieder aufrichten, damit Du nicht schräg auf den Beinen landest – Du weisst ja: Oberkörper aufrecht bei den Landungen, die Du nicht anders abfedern kannst.

Rücklage dagegen solltest Du unbedingt bei Armsprüngen haben! Logischerweise musst Du dabei nicht übertreiben, aber dennoch so, dass wenn etwas schieflaufen sollte, Du nicht mit dem Gesicht an der Wand kleben bleibst – Du fängst dich mit den Füssen an der Wand ab.

Wenn Du mit dem Oberkörper in Vorlage bist, solltest Du deine Arme nach vorne nehmen. Beim Rücklehnen dagegen, nimmst Du sie nach hinten. Damit kannst Du das Gleichgewicht besser unter Kontrolle halten und ausgleichen, was Du zuviel an Vor- oder Rücklage hast.

Ob Du falsch landest, erkennst Du, wenn Du nach dem Training im unteren Rücken, im Becken- und Lendenwirbelbereich schmerzen verspürst. Falls dies der Fall sein sollte – bitte achte dich in Zukunft mehr darauf!

Bei den Landungen musst Du für dich persönlich herausfinden, wie Du mit den Beinen landest, es gibt hier keine genaue Haltung. Und trotzdem ist ein No-Go, wenn Du zu stark in X- oder O-Beinen landest, denn dadurch können sich deine Knie schnell überlasten und entzünden. Achte unter anderem auf eine genügende Grund-Beweglichkeit. Du musst deine Beine bei gewissen Sprüngen anwinkeln können; oft so eng es geht. Sind sie zu sehr gestreckt, besteht Verletzungsgefahr, denn Du könntest an Elementen hängen bleiben, oder bei Salti zu wenig schnell drehen und so unsanft landen. Ausserdem zerst Du dir in den Beinen weniger schnell einen Muskel, wenn dieser genügend dehnbar ist.

Dein Kopf sollte ebenso nicht einfach irgendwie, irgendwo sein. Du behältst den Kopf immer in aufrechter Position, ansonsten verpannt sich, je nach Training, dein Nacken sehr schnell und gerne, was ich persönlich extrem nervig finde. Eine Nackenstarre kennst Du bestimmt auch.

Es ist nicht notwendig, eine punktgenaue Körperhaltung, in einem exakten Winkel von 30° zu halten, wie in anderen Sportarten. Trotzdem, muss die Haltung so angepasst sein, dass Du das Training mit dieser Körperhaltung noch Jahre ausführen kannst, ohne dass Du wegen diverser Verletzungen oder Abnutzungen aufhören musst, die deswegen aufgetreten sind.

Zur Abnutzung zählt zum Beispiel auch eine derart miserable Landung, die schon schmerzt, wenn man jemandem zuschaut…


Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Artikel anspornen, dass Du auf deine Körperhaltung achtest, und so noch lange Freude an dieser Kunst der Fortbewegung haben kannst!

Lass mich in den Kommentaren wissen, was Du dazu denkst und like diese Seite, wenn ich dir mit diesem Artikel helfen konnte!

Bis dahin – wir lesen uns im nächsten Artikel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.