10 Tipps: Wie Du am einfachsten mit Parkour beginnst

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Wenn du auch schon lange mit Parkour anfangen wolltest, aber einfach nicht weisst, wie du starten sollst, dann sind die folgenden zehn Tipps genau das richtige für dich:

1. Einfach loslegen

Fang einfach mal an, irgendwie herumzuspringen. Ob es nun „richtig“ ist oder nicht, spielt ganz zu Beginn noch keine riesen Rolle. Wichtig ist, dass du dich schon mal ähnlich bewegst und ähnliche Techniken übst. Natürlich sollte dies nicht ewig deine Art zu trainieren sein, aber du fängst lieber so an, wie Tage und Wochen lang zu grübeln, wie du nun „richtig“ beginnst.

2. Parkour-Verein oder Parkour-Gruppe suchen

Suche einen Parkour-Verein, eine Parkour-Gruppen deiner Nähe, oder schaue zumindest qualitative Parkour-Tutorials auf YouTube an. Mit aktiven Vorbildern, die dir zeigen, wie es geht, lernt es sich viel schneller, besser und einfacher. Es macht zudem auch mehr Spass bereits von Anfang an, mit anderen Leuten auf dem gleichen Niveau zu trainieren.

3. Step by Step

Geh step by step an die Sache ran. Ichweiss, du willst am liebsten direkt vollgas geben, oft überfordert dich das aber und nimmt dir nicht selten die Motivation für das konstante, mit der Zeit steigernde Parkour-Training. Einen Schritt nach dem anderen. Auch so kommst du zum Ziel – und das meistens entspannter.

4. Beginne zuerst mit Parkour

Zuerst mit Parkour beginnen und erst dann mit Freerunning starten?! Saltos sind ansehnlich, cool und machen dich zum Helden – trotzdem empfehle ich dir herzlich, zuerst mit Parkour anfangen, denn Saltos lernst du im Vergleich zu den Parkour-Techniken in relativ kurzer Zeit. Parkour-Techniken korrekt zu erlernen dauert viel länger, sie sind deutlich schwieriger zu perfektionieren. Nutze deine Zeit also hauptsächlich zuerst dafür, denn Freerunning-Techniken ergeben sich sogar meistens nebenbei. Lies dazu auch diesen Artikel.

5. Flow schon zu Beginn

Lerne so früh wie möglich flow zu entwickeln. Je geschmeidiger und flüssiger deine Techniken sind, desto sicherer, kontrollierter und verletzungsarmer bewegst du dich. Zudem erlangst du dadurch eine bessere Körperwahrnehmung. Du kannst dich ausserdem besser einschätzen, was du machen kannst, und wo noch deine Grenzen liegen. Wie du den flow entwickelst erfährst du ausserdem hier.

6. Zusätzliches Kraft- und Dehntraining

Betreibe nebenbei ein aufbauendes Kraft- und Dehntraining. Vor allem am Anfang ist die Belastung für deinen Körper enorm. Viele Muskeln werden trainiert, die du bis dahin noch nie aktiv wahrgenommen hast. Andere Muskel hingegen werden weniger stark trainiert. Dazu zählt z.B. die Brustmusluatur, sowie der Bereich um den unteren Rücken. Wenn du also nicht präventiv etwas unternimmst, könntest du an diesen Stellen Beschwerden kriegen, da sich diese Muskelgruppen durch die konstante Überlastung entzünden. Dehnen solltest du, dass dein Körper beweglich bleibt, auch mit intensiverem und steigerndem Training. Je mehr Muskeln du hast, desto unbeweglicher wird dein Körper, du musst ihn also aktiv geschmeidig halten. Lies dazu unbedingt noch das und das da.

7. Fehler gehören dazu, akzeptiere sie!

Akzeptiere alle Fehlschläge. Auch wenn mal etwas schief gelaufen ist – mach weiter! Akzeptiere, dass du scheitern kannst und auch scheitern wirst. Gewissermassen gehört es zum besser werden dazu, auch mal etwas zu vermasseln. Wichtig ist nur, dass du danach wieder aufstehst und daraus lernst. Eine weise Philosophie dazu ist: „Du darfst jeden Fehler dieser Welt machen, solange du ihn nur einmal machst!“

8. Freude an jedem (winzigen) Erfolg

Freue dich an allen Erfolgen, wie klein sie auch sein mögen. Je öfter du Erfolgserlebnisse feierst, desto motivierter bleibst auf lange Zeit gesehen. Die Motivation ist nämlich ein wesentlicher Faktor, der bestimmt, wie intensiv du an die Sache ran gehen wirst. Erlebst du ständig nur Fehlschläge (oder eben keine Erfolgserlebnisse), schüttet dein Gehirn beim Parkour-Training keine Glückshormone mehr aus – du verlierst die Lust und Freude an der Sache. Schlimmstenfalls hörst du dann auf weiter zu trainieren.

9. Inspirationsquelle: Videos

Inspiriere dich durch Videos und Filme. Videos von den Besten der Besten anzuschauen, kann dir einen unglaublichen Kreativitäts- und Motivationsschub geben. Auch Action-Filme wie „Banlieu 13“ oder „James Bond 007 – Casino Royale“ geben dir Ideen und Inspirationen, wie und was du im nächsten Training üben könntest. Hier, in diesem Artikel, könntest du vielleicht Inspirationen finden.

10. Selbstanalyse betreiben

Nimm dich selbst per Video auf und analysiere im Anschluss, wie du die Techniken ausgeführt hast. Klingt erst einmal komisch, doch dieser Tipp kann extrem wertvoll für dich sein, wenn du keinen Trainer hast. Und auch sonst hilft dir der Tipp dabei, schneller Fehler in deinen Techniken zu entdecken, und so in kürzerer Zeit grössere Fortschritte zu machen.

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel helfen, einfacher ins Parkour-Training einzusteigen und freue mich sehr über dein Like, Share oder deine Frage, in den Kommentaren weiter unten!

Be strong – be yourself!


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